Warum der 11. Oktober für Währing so wichtig ist

Am kommenden Sonntag wählen die meisten von uns gleich zwei Mal:
den Wiener Gemeinderat und eine der 23 Bezirksvertretungen.
(Anmerkung: EU-BürgerInnen sind nur im Bezirk wahlberechtigt und wählen daher nur einmal.)

Für Währing ist diese Wahl besonders wichtig:
In der Wiener Stadtverfassung ist festgelegt, dass die bei der Bezirksvertretungswahl stimmenstärkste Partei automatisch die Bezirksvorsteherin bzw. den Bezirksvorsteher stellt. Und erstmals seit 1945 ist es realistisch, dass das in Währing nicht mehr die ÖVP ist. Währing kann – mit Eurer Unterstützung – erstmals eine grüne Bezirksvorsteherin bekommen.

 

(Schon bei der letzten Bezirksvertretungswahl 2010 trennten uns Grüne von der ÖVP weniger als 5%. Und der Trend seither spricht eine klare Sprache: 2013 bei der Nationalratswahl nur mehr ganz knapp hinter der ÖVP, waren wir 2014 bei der Europawahl erstmals stimmenstärkste Partei im Bezirk. Das wollen wir auch am 11. Oktober schaffen.)

cc-by Leon Yaakov https://flic.kr/p/pWL1rJ
cc-by Leon Yaakov https://flic.kr/p/pWL1rJ

In der Zusammenarbeit zwischen Stadt Wien und den Bezirken haben die BezirksvorsteherInnen die Schlüsselrolle. Sie erhalten alle Informationen, mit ihnen werden Planungsvorhaben besprochen, sie erfahren von Initiativen der Stadt und können diese für den Bezirk nutzen – oder auch nicht. Währing hat hier in den letzten Jahrzehnten viele Chancen verpasst. Es braucht neue Ideen und neue Energie – Währing braucht einen Wechsel im Amtshaus.

Und weil die Handlungsmöglichkeiten einer grünen Bezirksvorsteherin in Währing doch davon abhängen, wer Wien regiert, zum Abschluss noch ein paar Anmerkungen zur Wien-Wahl:
(1) Die FPÖ wird in Wien nicht Erste.
(2) Selbst wenn dieser sehr, sehr unwahrscheinliche Fall eintritt, wird sie keine Koalition zustande bringen (Blau-Schwarz geht sich never-ever aus).
(3) Strache als Bürgermeister ist daher eine Phantom-Option für ein SP-FP-inszeniertes Wahlkampfduell.
(4) Die SPÖ beweist im Burgenland, in manchen Wiener Bezirken und mit ihrer Politik im Bund, dass sie kein verlässliches Bollwerk gegen Rechts ist.

WIRKLICH WICHTIG IST: Wer wird die nächsten 5 Jahre mit der SPÖ die Stadt regieren? Und wie stark wird dieser Koalitionspartner sein? – Und dazu kann man nur sagen: Was wir für Währing vorhaben, wird mit einer Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou ein bisserl leichter als mit einem Verkehrsstadtrat Juraczka…

Also: Wenn Ihr schon taktisch wählen wollt, bitte, bitte, verdribbelt euch dabei nicht –> Wer Rot-Grün will, muss Grün wählen!

Es wird ein knappes Rennen – und mit Deiner Stimme schaffen wir das! In Währing und in Wien.

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