Nichts los in Währing….

Nichts los in Währing….

In Währing ist es viel zu oft öd. Das Leben spielt sich in den Wohnungen oder in Lokalen anderer Bezirke ab. Schanigärten und Bars, Orte zum Verweilen – all das sucht man vergebens. Währing ist ein verschlafener Bezirk, ein riesiger Parkplatz ohne Leben.

Dabei steckt gerade in Währing unglaubliches Potenzial: schöne Parks, große Plätze, viele kreative Menschen, die ihre Ideen einbringen wollen. Die Hälfte der Bevölkerung Währings ist unter 39, und außerdem ist Währing der Bezirk mit der höchsten Schuldichte Österreichs. Grund genug, den 18. zu entstauben, Orte zu schaffen, wo auch wir Junge uns entfalten können.

Öffentlicher Raum muss mehr sein als Abstellplatz von Autos. Öffentlicher Raum in der Stadt muss ein pulsierender Ort der Begegnung sein. Plätze, Parks und leerstehende Lokale können für Jugendangebote genützt werden – auch ohne Konsumpflicht, damit Freizeitgestaltung für alle möglich ist. Angst vor dem Schulweg, nicht existente Fahrradinfrastruktur – das alles sollte längst der Vergangenheit angehören. Wohnen in Währing für ein ausgewähltes Klientel? Nicht mit uns! Es braucht leistbare Startwohnungen.

Damit wir Jungen nicht weiter überhört und übergangen werden, braucht es eine Bezirksvorsteherin, die mit uns Jugendlichen regiert. Nur mit Silvia Nossek bekommt die Jugend eine starke Stimme und Raum, mitzugestalten. Gemeinsam schaffen wir das!
Bildcredits: cc-by-nc sima dimitric