Mitreden statt Abnicken: Grüne Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung findet in Währing derzeit kaum statt: BürgerInnen werden nicht in Planungen einbezogen, ihre Lösungsideen werden nicht berücksichtigt, ihre Bedürfnisse nicht erhoben. Sie dürfen manchmal per Kreuzerl zu einer vorgegebenen Frage ja oder nein sagen – warum die Frage so gestellt wird und wer jeweils befragt wird, bleibt meist undurchsichtig. Echte Beteiligung sieht anders aus!

Planungswerkstatt als niederschwellige Anlaufstelle

Zuallererst müssen BewohnerInnen des Bezirks rechtzeitig wissen, was geplant ist, um sich dazu äußern zu können. Eine offene Planungswerkstatt kann darüber niederschwellig Information bieten und Anlaufstelle für Kritik, offene Fragen, Anregungen und direkten Kontakt sein.

Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Große Projekte brauchen die Beteiligung aller. Das beginnt bereits bei der Definition des Problems und beim Entwerfen der Lösungsoptionen. AnrainerInnen und andere Betroffene wie Wirtschaftstreibende und SchülerInnen sowie ExpertInnen sind daran beteiligt.

Echte Beteiligungsprojekte sind länger andauernde Prozesse und bedeuten für alle Beteiligten Arbeit und ernsthafte Auseinandersetzung. Das Ergebnis wird in der Regel nicht die Meinung einer Gruppe allein sein, sondern der beste Kompromiss, der möglichst viele Bedürfnisse berücksichtigt.

Gerade bei komplexen Projekten wie beispielsweise die Entwicklung der Gersthofer Straße und ihrer Umgebung oder die Neugestaltung der Währinger Straße ist breite Beteiligung sinnvoll – für gute Lösungen und für hohe Akzeptanz.

Entscheidungen treffen

Um im politischen Alltag klug und vorausschauend zu entscheiden, ist Offenheit und Kooperation das Um und Auf: Ständige Vernetzung mit Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen, Wirtschaft, engagierten BürgerInnen und ExpertInnen aus verschiedensten Bereichen prägen die Arbeit der Grünen – und werden auch in der Arbeit einer grünen Bezirksvorstehung bestimmend sein.

Bildcredits: cc-by-nc-sa Klimabündnis

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