Mit Grün endlich zum Parkpickerl

Sie entscheiden am 11.10.2015: Wenn wir Grüne Erste werden, dann kommt das Parkpickerl in Währing.

Währings Problem Nr.1 ist so bekannt wie unerträglich: Die Straßen dichtverparkt, oft mehr als ein Viertel der Autos mit Nicht-Wiener Kennzeichen, schwierige Bedingungen für Lieferanten und Dienstleister,umweltschädlicher und zeitraubender Parkplatzsuchverkehr, Autos auf Gehsteigen und Grünstreifen.

Ein uraltes Problem

Das Problem ist ein uraltes: Schon in den 1990er Jahren, nach Einführung der Parkraumbewirtschaftung in den Innenbezirken,zeichnete sich sehr schnell ab,dass es eine Ausweitung Richtung Westen braucht. Währing hätte damals Vorreitersein können – die Situation in den gürtelnahen Gebieten mit WIFI, Volksoper und AKH hätte das mehr als gerechtfertigt.

Bezirksvorsteher Homole und seine ÖVP verpassten diese Chance. Schon damals verwandelten sie lieber Gehsteige und Grünstreifen in Parkplätze und riefen nach teuren Garagen, statt das wirkliche Problemanzugehen: dass Touristen und Pendler nun mal gerne mit dem Auto anreisen, solange es gratis Parkmöglichkeiten gibt.

Andere Bezirke haben die Chance genutzt

Für die Bezirke 12 und 14 bis 17 gehört dieses Problem seit zweieinhalb Jahren der Vergangenheit an. Nicht nur die nervige Parkplatzsuche ist zu Ende. Es haben sich auch viele Chancen aufgetan: Die Ottakringer Straße hat breitere Gehsteige, bequemere Bim-Stationen, Platz zum Spielen und Schanigärten.

Ein Teil der Palffygasse wurde von einer unwirtlichen Gasse mit schmalen Gehsteigen zu einem fußgängerfreundlichen öffentlichen Raum.

In der Kalvarienberggasse wurden Bäume gepflanzt, der Platz vor und hinter der S45-Station Hernals bekommt breite Gehsteige,Sitzbänke und viel Grün und die Schule in der Märzstraße hat jetzt einen großzügigen Vorplatz.

Währing wurde stattdessen von Karl Homole in eine Sackgasse geführt. Seine Taktik, mittels zweier Befragungen an der Bezirksvertretung vorbei das Parkpickerl zu verhindern, hat nicht nur die Parkplatzsituation in Währing weiter verschärft –weil noch mehr Touristen und Pendler den Bezirk als kostenlosen Parkplatz entdeckt haben. Die Konsequenzen gehen noch viel weiter: viel mehr Unfälle, unsichere Schulwege, asphaltierte Grünstreifen, kein Platz für Radwege, blockierte Straßenbahnen.

2015: Jetzt die Wende schaffen

Bei der Bezirksvertretungswahl am 11. Oktober2015 liegt es nun an uns allen, das zu ändern: Mit einer grünen Bezirksvorsteherin wird die Bezirkspolitik ihre Verantwortung wahrnehmen und das Parkpickerl in ganz Währing so rasch wie möglich einführen.

Gemeinsam schaffen wir das!