Lokale Wirtschaft fördern

Wir leben in einer globalisierten Welt. Und trotzdem findet Wirtschaft für Vieles und Viele im Bezirk statt. Nahversorgung, funktionierende Infrastruktur, lokales Gewerbe – das schafft Arbeitsplätze, ermöglicht kurze Wege im Alltag und ist unverzichtbar für die Lebensqualität im Bezirk. Ohne Märkte, Gasthäuser und Cafés, ohne die Geschäfte in der Währinger Straße, ohne Kulturschaffende und Buchhandlung wäre Währing ein reiner Schlafbezirk.

Noch als grüne Bezirkssprecherin hat Silvia Nossek begonnen, Nahversorgung sichtbar zu machen und die Vernetzung lokaler Initiativen zu fördern. „Straßen Leben im Kreuzgassenviertel“ und „Straßen Leben in Gersthof“ waren zwei grüne Fotokunstprojekte, die Selbständige im Kreuzgassenviertel und in Gersthof porträtierten und im öffentlichen Raum ausstellten. Die Ausstellung machte publik, was Geschäftsleute für das Leben ihres Umfelds bedeuten und wie sie mit ihren Geschäften und Lokalen das Gesicht des Grätzls prägen.

http://www.schmid-photography.com/michael_schmid_photography_vienna/Straßen_Leben_im_Kreuzgassenviertel.htm

http://www.schmid-photography.com/michael_schmid_photography_vienna/Straßenleben_Gersthof.html

Als Bezirksvorsteherin wird Silvia Nossek die Vernetzung und Zusammenarbeit der Wirtschaftstreibenden weiter fördern und gemeinsam mit den Unternehmen an mehr Nachhaltigkeit im Bezirk arbeiten: Währing bekommt ein Reparaturzentrum, es gibt Lieferdienste per Lastenfahrrad und besondere Aufmerksamkeit für lehrlingsausbildende Betriebe. Eine florierende Nahversorgung belebt nicht nur den Bezirk, sie schafft Arbeitsplätze und macht Währing zu einem Vorbild, wie Klimaschutz zu mehr Lebensqualität führt: als Bezirk der Flaniermeilen, schattiger Gastgärten und einer Kulturszene, die gleichermaßen weltoffen wie lokal geerdet ist.

Zwar verfügt die Bezirkspolitik nicht über viel Geld – bei der Förderung der lokalen Wirtschaft geht es aber vor allem darum, Engagement, Initiativen und Unternehmertum der WähringerInnen zu unterstützen. So stellt sich am florierenden Kutschkermarkt die Frage, wie der Markt wachsen kann, während am Nepomuk Vogl Platz ein kluges Stadtteilmanagement gefragt sein wird. Währings KünstlerInnen werden andere Unterstützung brauchen als Mobilitäts-Start ups. Noch schlummert viel Unternehmergeist in Währing. Wecken wir ihn. Gemeinsam schaffen wir das!

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