Beste Bildung für Währing

Für uns Grüne ist Bildung eines der wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf. Mit mehr Ressourcen für die Jüngsten können wir für mehr Chancengleichheit sorgen. Damit investieren wir auch in die Stadt der Zukunft. Wir wollen, dass jedes Kind, unabhängig von Herkunft und sozialem Umfeld, die Garantie auf einen hochwertigen Kindergartenplatz ab dem zweiten Lebensjahr bekommt. Durch die dringend notwendige Aufwertung der Elementarpädagogik sollen die Besten für die Kleinsten frühe Förderung sicherstellen.

Wien muss in Bildung investieren
Schulen brauchen mehr Ressourcen. Die Mittel sollen nach Bedarf verteilt werden – und nicht bürokratisch. Als Bezirk mit vielen Schulen würde Währing von einer besseren Finanzierung der Standorte stark  profitieren. Wir wollen 1000 Lehrer_innen mehr für Wiens Pflichtschulen – und viele davon brauchen wir in Währing. Nur durch mehr Personal kann jedes Kind wenn notwendig zusätzlich gefördert werden, durch mehr Lehrkräfte – aber auch, wenn endlich administratives Personal die bürokratischen Aufgaben in der Schule übernimmt und die Pädagog_innen sich ganz den Kindern und Jugendlichen widmen können. Außerdem ist für uns klar: Parteibuch und Proporz müssen einen Schulverweis bekommen. Unsere Kinder verdienen nicht die, die beim Stadtschulrat am besten vernetzt sind, sondern die besten Pädagog_innen.

Ein Bezirk, der auf Kinder schaut statt auf Parkplätze

Speziell in Währing müssen die Schulwege wieder sicher werden. In den vergangenen Jahren hat die einseitige Fixierung auf den Individualverkehr dazu geführt, dass viele Eltern ihre Kinder nicht mehr ohne mulmiges Gefühl allein in die Schule fahren lassen. Währing muss wieder ein Bezirk mit sicheren Schulwegen werden. Das bedeutet unter anderem, den Verkehr auf der Gersthofer Straße zu entschärfen und dafür zu sorgen, dass die Straßenbahnen nicht mehr regelmäßig stecken bleiben. Auch das hat mit Bildung zu tun: Kinder, die autonom, sicher und gesund an der frischen Luft in die Schule kommen, lernen besser.

Bezirkspolitik hat keinen Einfluss auf Lehrpläne oder Klassenschülerhöchstzahlen – umso wichtiger, dass sie das tut, was in ihrem Einfluss liegt: Als Schulerhalter kann die Bezirksvorstehung im Schulbezirk Währing viel mehr zur Zusammenarbeit mit SchülerInnen, Lehrer_innen und Schuleiter_innen tun. Bei regelmäßigen runden Tischen oder über eine_n Schulbeauftragte_n können laufend Anliegen wie zur Ausstattung der Schulgebäude, die Gestaltung des Schulumfelds oder andere Probleme besprochen werden. Als aktiver Partner, und nicht bloß Verwalter, kann der Bezirk Schulen und engagierte Lehrer_innen bei ihren Projekten finanziell oder logistisch unterstützen. Wie wärs zum Beispiel mit einem Schüler_innengarten?

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