Erstmals Nr.1 in Währing

Erstmals Nr.1 in Währing

Liebe Währingerinnen und Währinger,

seit Oktober 2015 steht fest, dass wir Grüne unser Ziel erreicht haben und bei der Wahl stimmenstärkste Partei im Bezirk geworden sind. Und dass ich bald die erste grüne Bezirksvorsteherin Währings sein werde.

Nach dem ersten Medieninteresse komme ich nun endlich dazu, mich zu bedanken: Danke für das Vertrauen, das mir und uns Grünen so viele erwiesen haben – wir werden alles daran setzen, uns in den kommenden Jahren dieses Vertrauens würdig zu erweisen. Und ich hoffe auch, dass wir uns das Vertrauen von jenen erarbeiten, die dem Wechsel in Währing jetzt skeptisch gegenüber stehen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meinem Vorgänger Karl Homole herzlich bedanken. Über 25 Jahre Arbeit und Einsatz zeugen von großer Liebe zu Währing und viel Engagement für die Menschen hier im Bezirk.

Meine Angelobung und Amtsübernahme fand am 17. Dezember statt. Ich freu mich, wenn Sie sich mit Ideen und Anliegen bei mir melden – ich möchte Sie bei der Beantwortung nur um etwas Geduld bitten. Auch für die Antworten auf die Glückwünsch-, Anregungs- und Kritikmails brauch ich im Moment ein bisschen länger – es sind einfach so viele.

Ich freu mich darauf, in den nächsten Jahren mit Ihnen gemeinsam Währing zu gestalten

Natur in die Stadt bringen

Natur in die Stadt bringen

Währing wird oft als „grüner“ Bezirk bezeichnet – seiner vielen Grünflächen wegen: Türkenschanzpark, Pötzleinsdorfer Schlosspark, das von Gärten geprägte Cottageviertel, die Baumreihen entlang vieler Straßen in Gersthof und die alten Bäume in den Innenhöfen der

Lebensraum für uns alle
Unser Bezirk gewinnt dadurch Freiraum für alle, Spielräume, Sportplätze, Treffpunkte, Sonnengenuss, Rodelhänge, Raum zum Spazieren und Verweilen. Wir spüren die sommerliche Hitze weniger als in anderen Teilen Wiens – denn die Bäume und Wiesenflächen kühlen unseren Bezirk auf natürliche Weise. Die Grünstreifen und Baumreihen wirken als Filter für Schadstoffe und als Lärmschutz; sie nähren Insekten, die auch unsere Balkonpflanzen bestäuben und uns dort das eine oder andere Gemüse ernten lassen.

Von Bezirksvorsteher Homole und der ÖVP wird die Wichtigkeit dieser Flächen allerdings seit Jahrzehnten negiert: Viele Grünstreifen in Innerwähring und zuletzt auch in Gersthof wurden zubetoniert, um Parkplätze zu schaffen. Alte Bäume und grüne Innenhöfe mussten Immobilienverwertungsprojekten weichen. Und das Kreuzgassenviertel wartet schon viel zu lange auf die dringend benötigten Baumpflanzungen.

16575051454_ddb422ba31_oMit einer grünen Bezirksvorsteherin werden wir die Wende schaffen: Unsere Grün- und Freiräume müssen geschützt und wieder erweitert werden! Wir brauchen neue Bäume im Kreuzgassenviertel, mehr grüne Fassaden und Gemeinschaftsgärten. Und wir müssen die grünen Innenhöfe vor Immobilienspekulation schützen.

Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Das ist für unsere Lebensqualität wichtig und auch für die Natur selbst: Wir stehen dafür ein, die natürliche Vielfalt und die Vernetzung von Lebensräumen soweit als möglich sichtbar zu machen und in der Planung zu berücksichtigen. Was das im Einzelfall bedeutet, kann sehr unterschiedlich sein: Totholz oder Laubhaufen in Parks als Lebensraum für Käfer, Vögel oder Igel; seltener gemähte Wiesen am Straßenrand für vielfältigeren Blumen- und Gräserbestand; Entsiegelung von Flächen, um Versickerung und damit Wassernachschub für unsere Bäume zu gewährleisten – es gibt eine Fülle an Möglichkeiten!

Gemeinsam schaffen wir das!

S1640106Es gibt viel zu tun – und das kann die Politik nicht allein: Projekte mit Schulen, Guerilla Gardening oder Naturführungen in der Stadt – wir freuen uns darauf, Währing mit Ihnen gemeinsam noch ein Stück grüner zu machen!