Anrainerparken ohne Parkpickerl – ein ÖVP-Wahlkampfschmäh

Warum die Idee der ÖVP Währings Probleme nicht löst:

Das Hauptproblem in den überparkten Gebieten Währings: Touristen und Wochenpendler, die ihr Auto hier gratis abstellen. Das Parkpickerl zielt direkt auf dieses Hauptproblem: Kein Dauerparken mehr für Autos von außerhalb des Bezirks. Das reduziert die Anzahl der abgestellten Autos signifikant und bedeutet mehr Platz und weniger Verkehr für alle.

Die ÖVP, die ja das Parkpickerl seit Jahren blockiert, propagiert nun Anrainerparken statt Parkpickerl als Lösung für Währings Platzprobleme. Klingt originell, ist aber bei genauerer Betrachtung eine Scheinlösung: Mit Anrainerparken würde zwar ein Teil der Parkplätze für Autos aus dem Bezirk reserviert – auf dem Großteil der Parkplätze dürften allerdings weiterhin Wochenpendler und Touristen kostenlos dauerparken. Was sie wohl weiterhin nutzen würden.

Resultat: Die Autos werden nicht weniger und die Parkplätze nicht mehr. Das bringt keine Entlastung – außer in den glücklichen Momenten, wo bei der stundenlangen Parkplatzsuche der nächste frei werdende Parkplatz zufällig ein Anrainerparkplatz ist, den der vor mir kreisende Tourist und die hinter mir Parkplatz suchende Pendlerin nicht nehmen dürfen.

Hier noch zwei Gegenüberstellungen:
Anrainerparken_TabelleAnrainerparken_Grafik

3 Gedanken zu „Anrainerparken ohne Parkpickerl – ein ÖVP-Wahlkampfschmäh

  • 16/10/2015 um 16:39
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    Hallo Silvia meine Familie und ich gratulieren dir zu deinem Wahlerfolg am Sonntag, wir sind stolz darauf, dass du mit deiner Partei so erfolgreich bist.
    Weiterhin viel Erfolg und Ausdauer wünschen wir dir.
    Liebe Grüße von uns allen Ulrike

    Antwort
  • 03/12/2015 um 12:10
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    Wann kann ich mit dem Parkpikerl rechnen? Ich stimme zwar in wenigen Punkten Ihrer Politik überein, aber der 18te kann nicht Gratisparkplatz für Wien sein.

    Antwort

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